Der Verein Hafen der Hoffnung e.V. zieht von der Feldmannstege 2 in die Turmstraße 36 H in Kleve um.
20 Jahre lang mietete der Verein Hafen der Hoffnung bei der evangelischen Kirche einen Raum auf der Feldmannstege 2 in Kleve, der damals liebevoll von der Mitarbeiterin Nely Kurth (ABM-Stelle) als Vereinsbüro eingerichtet wurde.
Der Erhalt der Goldplakette im 3. Bundeswettbewerb "Vorbildliche Integration von Aussiedlern in der Bundesrepublik Deutschland" im Jahre 1997 von der Bundesregierung zeigte, dass der Verein auf dem richtigen Wege ist.
Folgend konnten weitere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen, die in Projekten "Integration jugendlicher Aussiedler im Kreis Kleve" ( 1999-2001)  und "Russlanddeutsche Frauen stärken" (2002-2005) arbeiteten, das Büro und die Räume im Jugendheim nutzen.
Es war eine Zeit, wo das Einleben der Deutschen aus Russland, die in den 90-en Jahren ins Land ihrer Vorfahren nach Deutschland auch in den Kreis Kleve kamen, vom Verein unterstützt wurde.
Es war eine sehr intensive Zeit. Der Vorstand legte einen großen Wert darauf, die Integration gemeinsam mit den Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen, Kirchen etc. voranzutreiben.
Als erster „Hafen“ der Russlanddeutschen in Kleve war ab 1992 bis zur Vereinsgründung im Jahre 1994, die auf Initiative der Einheimischen initiiert  wurde, die Christus-König-Kirche in Kleve.
Ab 1998 wurde die Zusammenarbeit mit der Versöhnungskirche in Kleve bis zu diesem Jahr 2018 intensiviert. Folgend sind einige Informationen, die für den Verein in den 20 Jahren von großer Bedeutung waren, aufgeführt.
Die Pfarrer der evangelischen Kirchen angefangen von Rüdiger Stevens, Brigitte Pannen, Heidi Leucht hatten einen wichtigen Teil zu dem guten Einleben der Russlanddeutschen in Kleve beigetragen.
Joachim Rohländer, Oskar Greven, Elisabeth Schell, Georg Freuling... haben die gute Zusammenarbeit weitergeführt. Mit Oskar Greven hat der Verein eine Veranstaltung zum 70jährigen Beginn des 2.Weltkriegs durchgeführt „Erinnerung wach halten - Versöhnung gestalten“ durchgeführt. Mit Elisabeth Schell veranstaltete der Verein mit der Versöhnungskirche, der Gruppe „Pskow“ und VHS in Kleve ein Fest „Freundschaft erleben“. Die Singgruppe wurde eingeladen, um an den Gottesdiensten teilzunehmen.
Es sind Namen und Zeiten, die dankend in Erinnerung vieler Russlanddeutschen sind und bleiben! Dankend wird oft der Name des Jugendreferenten vom Jugendheim effa Dieter Rapp erwähnt, der immer ein offenes Ohr für die Vorstandsmitglieder und für alle Besucher des Jugendheims hatte!
Als der Umzug bevorstand, hat die Vereinsvorsitzende Julia Weber die Ehrenamtlichen eingeladen, um zu besprechen, ob die Aufgabe, die sich der Verein 1994 gestellt hat, nicht vollzogen ist. Von den Anwesenden wurde der Wunsch geäußert weiter zu machen, denn der Verein ist eine Anlaufstelle nicht nur für die Deutschen aus Russland, sondern für viele Vertreter anderer Nationalitäten geworden. Der Verein ist eine Institution geworden. Beratungen und Tanzabende, Frauencafé und Sport das sind nur einige der Vereinsveranstaltungen, die nicht nur die Mitglieder missen möchten.
Nun verabschiedete sich der Vorstand von der Feldmannstege. Zum Kaffee und Kuchen wurden Pfarrer und Mitglieder des Presbyteriums eingeladen. Elisabeth Schell, Joachim Rohländer und Georg Freuling haben die Einladung angenommen. Vom Vereinsvorstand waren Brigitte Angenendt, Ilzira Woronzow, Irina Kroll, Julia Weber und Frau Ute Tödter anwesend. Es wurde vieles besprochen und eins wurde festgehalten: der Verein und die evangelischen Kirchen sind bereit, auch weiterhin zusammenzuarbeiten!
Wir freuen uns auf Ihr / Euer Besuch und auf neue Ideen!
Herzlich bedankt sich der Verein bei allen, die leider hier nicht namentlich aufgeführt werden können.
Diese vielen Einheimischen haben den Russlanddeutschen einen guten Dienst erwiesen! Dankeschön!
Die neue Vereinsadresse lautet: Hafen der Hoffnung e.V., Turmstraße 36 H, 47533 Kleve. Die Mailadresse: info@hafen-der-hoffnung.de  und die Telefonnummer: 02821-582002 bleiben. Die Beratungszeiten und andere Informationen sind auf der Homepage www.hafen-der-hoffnung.de angegeben.

 

Von links: Georg Freuling, Brigitte Angenendt, Elisabeth Schell, Ute Tödter, Julia Weber, Irina Kroll und Joachim Rohländer

                               Ilzira Woronzow, Frau Ute Tödter und Irina Kroll

Elisabeth Schell, Joachim Rohländer, Julia Weber und Georg Freuling